Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)
sowie Empfehlungen zur Verhaltensweise bei Infektionsverdacht.
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Dr. med. Fabian Treusch
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologe
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Das neuartige Coronavirus weiterhin ernst nehmen!
Nach inzwischen etwa sechsmonatigem Verlauf der SARS-CoV-2-Pandemie lässt sich erkennen, dass zumindest ein Teil der COVID-19-Überlebenden an längerfristigen gesundheitlichen Problemen leidet. Das Virus befällt zwar hauptsächlich die oberen Atemwege und die Lunge, in einigen Fällen allerdings auch andere Organe wie Gehirn, Herz und Nieren. In letzter Zeit gibt es wiederholt Fallberichte, in denen auch nach mildem COVID-19-Verlauf und auch bei jüngeren Personen Schäden am zentralen Nervensystem und/oder Herzmuskelentzündungen mit entsprechender Leistungseinschränkung beschrieben werden. Ob und wie weit sich diese Symptome im Laufe der Zeit zurückbilden werden oder ob mit dauerhaften Schäden zu rechnen ist, lässt sich derzeit noch nicht beantworten. Die verbreitete Aussage: "Entweder man stirbt an der Infektion oder sie verläuft vollkommen harmlos." ist also nicht richtig. Da noch keine Klarheit darüber herrscht, wann bzw. ob es zukünftig einen wirksamen Imfpschutz gegen das neuartige Coronavirus geben wird und da im Herbst/Winter mit einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen zu rechnen ist, sollten die inzwischen gut bekannten Maßnahmen gegen Infektionsausbrüche von jedem/r Einzelnen weiterhin sehr ernst genommen und umgesetzt werden. Bis heute gibt es keinen Hinweis darauf, dass das Virus eines Tages wieder "verschwinden" wird. Man sollte sich also darauf einstellen, dass es zukünftig wie auch andere Krankheitserreger unter uns sein wird. [Veröffentlicht: 21.07.2020 - Quelle: k. A.]

Corona-Antikörpertest derzeit (noch) nicht sinnvoll
Zunehmend häufig wird über sogenannte "Corona-Antikörpertests" berichtet bzw. werden derartige Tests zum Verkauf angeboten. Die Tests sollen eine Aussage darüber ermöglichen, ob bereits eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 stattgefunden hat bzw. ob eine Immunität gegenüber dem Virus besteht. Um auf die Testgenauigkeit hinzuweisen werden von den Herstellern häufig die hohen Sensitivitäts- und Spezifitätswerte betont. Allerdings bleibt meistens unerwähnt, dass der Vorhersagewert eines solchen Tests nicht nur von dessen Genauigkeit, sondern vor allem auch von der sogenannten "Vortestwahrscheinlichkeit" abhängt. Damit ist die Wahrscheinlichkeit gemeint, mit der eine Person innerhalb einer Gesellschaft tatsächlich bereits Antikörper besitzt. In Deutschland schätzt man derzeit, dass dies bezogen auf das neuartige Coronavirus für ca. 2% der Bevölkerung zutrifft (also etwa das 8- bis 10-Fache der dem Robert Koch-Institut gemeldeten Fälle). Wird dieser Wert berücksichtigt, ergibt sich bei einem Antikörpertest mit 99% Sensitivität und 99% Spezifität eine Nachtestwahrscheinichkeit von ca. 67%. Das bedeutet, dass statistisch gesehen bei jedem dritten Test mit einem falschen Ergebnis zu rechnen ist, woraus keine zuverlässigen praktischen Konsequenzen zu ziehen sind. Aus diesem Grund sind Antikörpertests in der jetzigen frühen Phase der Pandemie zwar im Rahmen epidemiologischer Studien sinnvoll, nicht jedoch in der Anwendung bei einzelnen Personen. Je mehr Menschen zukünftig Antikörper besitzen werden, umso höher wird der Vorhersagewert der Tests und umso sinnvoller wird deren Einsatz in der allgemeinen Bevölkerung werden. [Veröffentlicht: 25.05.2020 - Quelle: k. A.]

Richtige Verwendung der Mund-Nasen-Bedeckung
Die Anzahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Deutschland sind derzeit stabil in einem relativ niedrigen Bereich. Dies ist der großflächigen Einhaltung der empfohlenen Schutzmaßnahmen zu verdanken. Unter anderem gehört dazu die Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen in Situationen, in denen ein Abstand von eineinhalb bis zwei Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Damit die Infektionszahlen auch in den nächsten Monaten (oder Jahren?) in einem Bereich bleiben, in dem unser Gesundheitswesen nicht überfordert sein wird, sollte auch in Zukunft weiterhin auf eine konsequente Umsetzung dieser Schutzmaßnahmen geachtet werden. Damit die Mund-Nasen-Bedeckung, die im Übrigen nicht die Abstandsempfehlung ersetzt, möglichst wirksam ist, sind einige Dinge zu beachten, die in diesem Video der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zusammengefasst sind. [Veröffentlicht: 20.05.2020 - Quelle: k. A.]

Verhaltensempfehlungen für unsere Praxis im Rahmen der Corona-Verordnung BW
Um der sechsten Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung vom 23.04.2020 gerecht zu werden, bitten wir Sie um Einhaltung der folgenden Verhaltensempfehlungen:Im Sinne des gebotenen Mindestabstandes achten wir darauf, dass maximal drei Patienten gleichzeitig unsere Praxisräume betreten. Für dadurch eventuell entstehende Wartezeiten bitten wir im allgemeinen Interesse um Ihr Verständnis. [Veröffentlicht: 26.04.2020 - Quelle: k. A.]

Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen
Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen eingeschränkten sozialen Kontakte sowie dadurch verursachte familiäre und berufliche Konflikte stellen für viele Menschen eine große psychische Belastung dar. Um den Betroffenen eine professionelle Hilfe anzubieten, richtete das Land Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg eine telefonische Hotline ein, die unter der kostenfreien Nummer 0800 377 377 6 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar ist. [Veröffentlicht: 23.04.2020 - Quelle: LÄK BW]

Neues Angebot: Online-Videosprechstunde
Anlässlich der Corona-Pandemie, mit deren Höhepunkt in Deutschland in den nächsten Wochen zu rechnen ist, haben wir uns im Sinne einer Minimierung des Infektionsrisikos entschieden, in dafür geeigneten Fällen eine Videosprechstunde über das Internet anzubieten. Nähere Informationen finden Sie hier. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch wie für eine gewöhnliche Sprechstunde. [Veröffentlicht: 02.04.2020 - Quelle: k. A.]

Beeinflussen Blutdruck- und Schmerzmedikamente den Verlauf von COVID-19?
Seit einigen Tagen kursieren Pressemeldungen, wonach bestimmte Herz-/ Blutdruckmedikamente (ACE-Hemmer und Sartane) sowie entzündungshemmende Schmerzmittel wie Diclofenac, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf erhöhen sollen. Hintergrund: Das neuartige Coronavirus nutzt als Andockstation für seinen Eintritt in die angegriffenen Zellen ein bestimmtes Zellwandprotein, das auch beim Wirkmechanismus der oben genannten Wirkstoffe eine Rolle spielt.
Ob ein solcher Zusammenhang besteht, wurde allerdings bislang in keiner Studie belegt. Bezüglich der Schmerzmittel wurde dies gestern von der Europäischen Arzneimittelbehörde klargestellt.
Empfehlungen zum jetzigen Zeitpunkt:Sobald gesicherte Erkenntnisse oder Handlungsempfehlungen zu diesem Thema bekannt sind, werden wir an dieser Stelle darüber informieren bzw. Sie telefonisch kontaktieren, falls Sie betroffen sind. [Veröffentlicht: 19.03.2020 - Quelle: Springer Medizin]

Maßnahmen zur Ausbreitungsverzögerung des Coronavirus
Die Verlangsamung der Virusausbreitung ist entscheidend, um auch in den kommenden Monaten alle schweren COVID-19-Fälle intensivmedizinisch behandeln zu können. Jeder Einzelne sollte sich im Interesse seiner Mitmenschen an den dazu notwendigen Maßnahmen beteiligen:
Junge Menschen schützen sich durch die Einhaltung dieser Maßnahmen nicht nur selbst, sondern können unter anderem die Leben Ihrer Eltern und Großeltern retten! [Veröffentlicht: 17.03.2020 - Quelle: k. A.]

Coronavirus in Baden-Württemberg
Nachdem nun auch in Baden-Württemberg ein durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachter Erkrankungsfall aufgetreten ist, ist eine Ausbreitung im süddeutschen Raum wahrscheinlicher geworden. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung harmlos wie eine gewöhnliche Erkältung (Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber, eventuell auch Durchfall). Bei einem Teil der Patienten kommt es zu einem schweren Verlauf mit Atemproblemen und Lungenentzündung (COVID-19). Lebensbedrohliche Verläufe wurden bisher vor allem bei älteren und chronisch kranken Menschen beobachtet. Die Maßnahmen, die jeder einzelne gegen eine Ansteckung bzw. eine Ausbreitung des Virus treffen kann, sind die gleichen, die auch für die Grippe und Erkältungskrankheiten gelten: häufiges Händewaschen, Einhalten der Husten- und Niesetikette (Vorhalten der Ellenbeuge) sowie ein bis zwei Meter Abstand zu Personen mit Erkältungssymptomen. Die wichtigsten Fragen zum Thema werden auf einer FAQ-Seite des Robert Koch-Instituts beantwortet.
Wichtiger Hinweis: Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit einem gewöhnlichen Erkältungs- oder einem Grippevirus ist zum jetzigen Zeitpunkt wesentlich höher als mit dem Coronavirus. Um inadäquate Überreaktionen zu vermeiden, sollte eine Coronavirusinfektion aktuell nur in den folgenden Fällen in Betracht gezogen werden:Gehören Sie zu einer dieser Personengruppen und werden durch uns hausärztlich betreut, kommen Sie keinesfalls unangemeldet in die Praxis, sondern setzen sich telefonisch mit uns in Verbindung! Sind Sie kein Patient unserer Praxis, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin oder kontaktieren das Gesundheitsamt Enzkreis über die telefonische Hotline 07231 308-6850. [Veröffentlicht: 26.02.2020 - Quelle: RKI]

Warnung vor E-Zigaretten
Anlässlich schwerer und zum Teil tödlich verlaufender Lungenerkrankungen von E-Zigaretten-Nutzern in den USA sprach die Europäische Gesellschaft für Pneumologie auf ihrem aktuellen Jahreskongress eine Warnung aus. Der genaue Mechanismus der Krankheitsentstehung ist zwar noch nicht vollständig geklärt. E-Zigaretten enthalten jedoch anscheinend mehrere potentiell giftige Inhaltsstoffe. Hinzu kommt, dass eventuelle Langzeiteffekte völlig unklar sind. Es gibt keinen Beweis, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als herkömmliche Zigaretten. Somit ist von deren Gebrauch dringend abzuraten. [Veröffentlicht: 09.10.2019 - Quelle: European Respiratory Society]

Saisonale Grippeschutzimpfung ab 8. Oktober
Am 8. Oktober beginnen wir mit der jährlichen Grippeschutzimpfung.
Wer sollte geimpft werden?Wir bitten um telefonische Terminvereinbarung und erinnern daran, Ihr Impfbuch mitzubringen, da wir bei dieser Gelegenheit andere Impffälligkeiten überprüfen werden. [Veröffentlicht: 01.10.2019 - Quelle: k. A.]

Neue WHO-Leitlinie zur Demenzvorbeugung
Die Weltgesundheitsoranisation (WHO) fasst in einer neuen Leitlinie die wichtigsten Maßnahmen zusammen, um die drohende Demenzepidemie einzudämmen. Vorbeugend wirksame Medikamente existieren derzeit und wohl auch in absehbarer Zukunft nicht.
Die folgenden Maßnahmen werden als die effektivsten empfohlen: [Veröffentlicht: 10.06.2019 - Quelle: WHO]

Ungesunde Ernährung gefährlicher als gedacht
In einer internationalen Datenanalyse aus 195 Ländern wurde der Konsum der Bevölkerung von 15 Nahrungsmitteln im Zeitraum 1990 bis 2017 untersucht. Die 15 Nahrungsmittel waren: Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen, Milch, rotes Fleisch, verarbeitetes Fleisch, gezuckerte Getränke, Ballaststoffe, Kalzium, Omega-3-Fettsäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Transfettsäuren und Natrium.
Die Analyse ergab, dass ungesunde Essgewohnheiten weltweit die meisten Todesfälle im Vergleich mit anderen Risikofaktoren (z. B. hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen, Alkohol, Schadstoffbelastung der Umwelt) verursachen. Den größten Einfluss auf die Sterblichkeit hatten der Verzehr von zu viel Natrium (Salz) und Fleisch sowie von zu wenig Vollkornprodukten und Obst. Jeder fünfte Todesfall könnte durch gesunde Ernährungsgewohnheiten vermieden werden: täglich Obst und Gemüse, 1x/Woche Fleisch oder Fisch, nur selten verarbeitetes Fleisch (z. B. Wurstwaren, geräucherter Schinken), keine Fertiggerichte. Hier finden Sie 10 Regeln für eine vollwertige Ernährung. Diese dauerhaft einzuhalten hat vermutlich einen größeren Einfluss auf die Gesundheit als die Einnahme von Medikamenten. [Veröffentlicht: 14.04.2019 - Quelle: Lancet 2019]

Neue Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie ab 01.04.2019
Seit dem 01.04.2019 gilt die neue Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Diese bringt folgende Änderungen mit sich: Weitere Laboruntersuchungen (z. B. Leber-, Nieren- oder Schilddrüsenwerte) sind weiterhin nicht Bestandteil der Gesundheitsuntersuchung und können auf Wunsch auf private Kosten durchgeführt werden.
Die Gesundheitsuntersuchung („Gesundheits-Check“) dient der Erfassung und Bewertung gesundheitlicher Risiken und Belastungen und der Früherkennung bevölkerungsmedizinisch bedeutsamer Krankheiten sowie einer darauf abgestimmten vorbeugungsorientierten Beratung einschließlich einer Überprüfung des Impfstatus.
Anmerkung:
Da die neue Richtlinie ohne Übergangszeit sofort umgesetzt wird, muss ein bereits für 2019 vereinbarter Gesundheitsuntersuchungstermin eventuell verschoben werden, sofern die letzte Gesundheitsuntersuchung nach dem 01.01.2017 durchgeführt wurde.
 [Veröffentlicht: 03.04.2019 - Quelle: k. A.]

E-Zigaretten gefährlicher als ihr Ruf
In einer Untersuchung mit ca. 96.000 Teilnehmern wurde der Zusammenhang zwischen dem Konsum von E-Zigaretten und dem Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen geprüft. Die Konsumenten von E-Zigaretten hatten im Vergleich zu Nichtrauchern ein 34% höheres Risiko für einen Herzinfarkt, ein 25% höheres Risiko für eine koronare Herzerkrankung sowie ein 55% höheres Risiko für eine Depression. Tabakrauchen erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko zwar noch wesentlich stärker. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass auch E-Zigaretten Nikotin enthalten und ähnliche Giftstoffe freisetzen wie Tabakzigaretten, die ebenfalls beispielsweise den Blutdruck und die Herzfrequenz und damit die Wahrscheinlichkeit für potentiell tödliche Erkrankungen erhöhen. [Veröffentlicht: 26.03.2019 - Quelle: DGK]

Gesundheitskarten nur noch mit G2-Kennzeichnung gültig
Seit 1. Januar 2019 sind aufgrund eines höheren Sicherheitsstandards nur noch Gesundheitskarten mit der Kennzeichnung G 2 oder G 2.x (z. B. G 2.1) oben rechts gültig. Wer noch keine derartige Karte besitzt, sollte sich möglichst schnell mit seiner Krankenversicherung in Verbindung setzen. Karten mit älterem Sicherheitsstandard werden von den Lesegeräten nicht mehr akzeptiert. [Veröffentlicht: 07.01.2019 - Quelle: k. A.]

Erhöhtes Hautkrebsrisiko durch Hydrochlorothiazid
In Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilten die Zulassungsinhaber des Wirkstoffs Hydrochlorothiazid (HCT) mit, dass der Wirkstoff das Risiko für die bösartigen Hauterkrankungen Basaliom und Spinaliom erhöht. HCT wird zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks oder von Ödemen (Wassereinlagerungen) eingesetzt. Bei dauerhafter HCT-Einnahme wird empfohlen, die Haut regelmäßig auf neue Hautveränderungen bzw. eine Veränderung bestehender Hautveränderungen dermatologisch untersuchen zu lassen. Ferner sollte die Exposition gegenüber Sonnenlicht und UV-Strahlung eingeschränkt werden und ein angemessener UV-Schutz mit höchst möglichem Lichtschutzfaktor angewendet werden. [Veröffentlicht: 28.10.2018 - Quelle: BfArM]

Iberogast® möglicherweise leberschädigend
Aufgrund der neuen Erkenntnis, dass nach der Einnahme schöllkrauthaltiger Produkte Leberschädigungen aufgetreten sind, wird die Gebrauchsinformation von Iberogast® zukünftig entsprechende Hinweise enthalten. Es darf nicht eingenommen werden, wenn bereits eine Lebererkrankung besteht bzw. eine solche in der Vergangenheit bestand oder wenn gleichzeitig Arzneimittel mit leberschädigenden Eigenschaften angewendet werden. Auch Schwangere und Stillende dürfen das Präparat nicht einnehmen. Iberogast® hat eine nachgewiesene Wirkung gegen Sodbrennen und Reizdarmbeschwerden. [Veröffentlicht: 28.10.2018 - Quelle: Gastro-News 5/2018]

Grippeschutzimpfung ab sofort möglich
Die Grippewelle der vergangenen Saison 2017/2018 war die schwerste seit 2001. Es gab neun Millionen influenzabedingte Arztbesuche, zwei Millionen mehr als in den Jahren zuvor. Die wichtigste vorbeugende Maßnahme neben Händewaschen und Abstand zu erkrankten Personen ist die Impfung. Geimpfte Personen schützen nicht nur sich selbst, sondern indirekt auch ihr familiäres und berufliches Umfeld. Das Robert Koch-Institut appeliert daher an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. Seit dieser Saison erhält jede Person unabhängig vom Versicherungsstatus die besser wirksame 4-fach-Impfung. Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Termin. [Veröffentlicht: 02.10.2018 - Quelle: RKI]

Chargenbezogener Rückruf valsartanhaltiger Arzneimittel
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert darüber, dass in der Europäischen Union ein chargenbezogener Rückruf valsartanhaltiger Arzneimittel erfolgt, deren Wirkstoff von dem chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical produziert wurde. Grund für den Rückruf ist eine produktionsbedingte Verunreinigung des Wirkstoffs Valsartan mit N-Nitrosodimethylamin. Dieser Stoff ist von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Valsartan wird sowohl als Einzelsubstanz als auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks eingesetzt. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände stellt im Internet eine Liste mit den betroffenen Präparaten zur Verfügung. Falls Sie von dem Rückruf betroffen sein sollten, bitten wir um Vereinbarung eines Sprechstundentermins. [Veröffentlicht: 11.07.2018 - Quelle: BfArM]

FSME breitet sich weiter aus
2017 wurde ein Höchststand an Frühsommermeningoenzephalitis (FSME)-Erkrankungen registriert. 85% der Erkrankungsfälle in Deutschland ereigneten sich in Baden-Württemberg und Bayern. Auch aufgrund der Klimaerwärmung breitet sich die Erkrankung weiter nach Norden aus. Erstmals wurden auch in den Niederlanden Erkrankungsfälle gemeldet. Die FSME kann in schweren Fällen durch Gehirn- und Hirnhautbefall zu einer dauerhaften Querschnittslähmung führen und ist nicht behandelbar. Die Infektion erfolgt hauptsächlich durch infizierte Zecken sowie durch Rohmilchprodukte. Das Erkrankungsrisiko nach dem Stich einer infizierten Zecke liegt bei 30%, nach dem Genuss kontaminierter Rohmilch bei 100%. Die FSME-Impfung bietet einen nahezu 100%-igen Schutz und ist daher jedem dringend zu empfehlen (Kinder ab einem Jahr). [Veröffentlicht: 23.03.2018 - Quelle: Springer Medizin]

Früherkennungsuntersuchung auf Aneurysma der Bauchschlagader
Eine gefürchtete plötzliche Todesursache ist die das Einreißen (Ruptur) einer erweiterten Bauchschlagader (Aortenaneurysma). Statistisch sind vor allem Männer im mittleren und höheren Lebensalter davon betroffen. Ein zusätzlich erhöhtes Risiko besteht, wenn ein erhöhter Blutdruck, Übergewicht, erhöhtes Cholesterin, Diabetes vorliegen oder geraucht wird. Ein Aortenaneurysma entwickelt sich meist unbemerkt über mehrere Jahre und kann durch gefäßchirurgische Maßnahmen behandelt werden, sofern es rechtzeitig erkannt wird. Eine Ruptur führt aufgrund des plötzlichen starken Blutverlustes in vielen Fällen zum Tod.
Ab 2018 besteht für Männer ab 65 Jahren die Möglichkeit, zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung eine Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader zu erhalten, um eine eventuell bestehende Erweiterung rechtzeitig zu erkennen. Bei Interesse bitten wir um telefonische Terminvereinbarung. [Veröffentlicht: 05.01.2018 - Quelle: k. A.]

Erhöhtes Diabetesrisiko durch Süßstoffe
Nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit (z. B. Brot, Teigwaren, Süßigkeiten) steigt natürlicherweise vorübergehend der Blutzuckerspiegel. Eine australische Studie konnte zeigen, dass die Zufuhr von Süßstoffen diesen sogenannten postprandialen Blutzuckeranstieg steigert. Folglich ist davon auszugehen, dass der regelmäßige Konsum künstlich gesüßter "Light"-Getränke, das Diabetesrisiko entgegen landläufiger Meinungen erhöht! Der Grund dafür ist die Tatsache, dass die Süßstoffe zu einer gesteigerten Zuckeraufnahme durch den Darm in den Blutkreislauf führen. Die effektivste Methode, sich gegen Diabetes und das damit verbundene hohe Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko zu schützen, ist also weiterhin ein Lebensstil mit ausgeglichener Energiebilanz. Also: normales Körpergewicht durch ballaststoffreiche Ernährung und ein über die Woche verteiltes 150-minütiges Ausdauertraining (jeden zweiten Tag 45 Minuten schwitzen). [Veröffentlicht: 15.11.2017 - Quelle: EASD]

Zeit für die "Grippeimpfung"
Die Saison für die jährliche Influenza-Schutzimpfung hat begonnen. Hier finden Sie genaue Informationen über die Auswahl des Impfstoffes sowie die aktuellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die Impfung erfolgt in den Oberarmmuskel und ist in der Regel sehr gut verträglich. Bei Interesse bitten wir um telefonische Terminvereinbarung. [Veröffentlicht: 04.10.2017 - Quelle: k. A.]

Grippeimpfstoffqualität durch Fipronil nicht beeinträchtigt
Ab Oktober/November ist wieder Zeit für die Grippeimpfung. Da für die Produktion der Influenzaimpfstoffe (wie auch der meisten anderen Impfstoffe) Hühnereier verwendet werden, stellt sich die Frage, ob die zuletzt bekannt gewordene Fipronilbelastung von Hühnereiern die Impfstoffqualität beeinträchtigt. Die für die Impfstoffherstellung verwendeten Eier entstammen speziell dafür eingerichteten Zuchtbetrieben, für die besondere Qualitätsanforderungen gelten und die entsprechend überwacht werden. Ferner durchlaufen diese Eier sehr aufwändige Reinigungsprozesse, wodurch sämtliche Verunreinigungen entfernt werden. Somit kann eine Qualitätsbeeinträchtigung der Impfstoffe ausgeschlossen werden. [Veröffentlicht: 25.08.2017 - Quelle: Paul-Ehrlich-Institut]

Brustimplantate erschweren EKG-Auswertung
Eine französische Studie ergab, dass gesunde Frauen mit Silikonbrustimplantaten häufig EKG-Veränderungen zeigen, die falsche Diagnosen, wie beispielsweise einen Herzinfarkt, vortäuschen können. Vermutlich führen die Implantate zu einer elektrischen Störung des EKG-Signals. Im Umkehrschluss ist daher nicht auszuschließen, dass ein wirklicher Herzinfarkt im EKG möglicherweise nicht erkannt wird. Dieses potentiell lebensbedrohliche Risiko sollte bei der Entscheidung für die Implantation von Silikonbrustimplantaten bedacht werden. [Veröffentlicht: 20.07.2017 - Quelle: Springer Medizin]

Steigende Masernzahlen
Im Jahr 2016 gab es bundesweit 323 Masernfälle. Seit Mitte Januar 2017 wurden bereits fast 100 Fälle gemeldet. Besonders ungeimpfte Kinder, aber auch unzureichend geimpfte Jugendliche und Erwachsene aus Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg sind betroffen. Im Erwachsenenalter ist mit schwereren Krankheitsverläufen zu rechnen. Vorbeugend sollte der Impfschutz bei Kindern, Jugendlichen und nach 1970 geborenen Erwachsenen überprüft und gegebenenfalls vervollständigt werden. Die aktuellen Masernimpfempfehlungen für Erwachsene finden Sie hier zusammengefasst. [Veröffentlicht: 22.02.2017 - Quelle: CRM]
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